AUSSTELLUNGEN | exhibitions

JOANNA GLEICH, Öl und Graphit auf Leinwand und Papier  


BETTINA REICHERT,  Malerei mit Ruß und Acryl  


BARBARA GÖBEL, Foto-Arbeiten


HIDEAKI YAMANOBE, Mischtechnik auf Leinwand u.a. (Courtesy: Galerie Biesenbach)


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Ausstellung con sequence in der  

HLP Galerie, Sonntag, 29. April 2018

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An den Kunst(hoch)schulen in Polen, Wien, Salzburg und New York ausgebildet, vollführt die in Wien lebende, gebürtige Polin Joanna Gleich seit langen Jahren konsequent ihren schwungvollen, farbenfrohen Malduktus mit Ölfarbe und Graphit, ganz gleich ob auf Leinwand, Holz oder Papier. Nach ihrer Ausstellung in Wesseling wird die knapp sechzigjährige Künstlerin auf Vermittlung von Marcus Jansen in New Chelsea in der Berry Campbell Galerie und bei Fort Myers in Florida ausstellen.

Barbara Göbel hat sich die Bearbeitung eigener Fotografien selbst gelehrt, inspiriert von etlichen Reisen. Diesmal zeigt sie Eindrücke ihrer letzten Ostasienreise; das Zusammenspiel von Tradition und Moderne in China lässt sie in Überblendungen aufscheinen.

Bettina Reichert (Jahrgang ‚’67) aus Kell am See, begann ihr Kunststudium in Trier und Essen erst vor knapp 10 Jahren. Seit etwa 5 Jahren beschäftigt sie sich mit einem ungewöhnlichen Pigment für ihre häufig großformatigen Bilder: mit Ruß. Dabei entdeckte sie, dass je nach Verbrennungsmaterial der Ruß differenzierte Grau-, Braun- und eben Schwarztöne bietet und beherrscht inzwischen souverän das zeichnerische Malen mit diesen Rußarten und Acryl. Wachs ist ihre zweite Leidenschaft – wir zeigen ein paar Werke, wo sie ihn auf Holz verarbeitet hat. 

Der 1964 in Tokio geborene und daselbst, in Deutschland und in der Schweiz in verschiedenen künstlerischen Disziplinen ausgebildete Künstler Hideaki Yamanobe begann seine künstlerische Karriere wie Joanna Gleich im Jahr 1990. Mit seinen oft kontemplativen, meist in Abstufungen von Weiß und Grau gehaltenen Leinwandarbeiten, die sich in thematisch und technisch verschiedenen Folgen gliedern, führt er Traditionen westlicher abstrakter Malerei mit Prägungen seiner asiatischen Herkunft zusammen.


Afrikanische Kunst

TRIBAL ART Ausstellung

 Showroom TRIBAL ART

Showroom TRIBAL ART

Es ist immer noch nicht allgemein bekannt, wie entscheidend der Einfluss der Naturvölker auf die Kunst des 20. Jahrhunderts gewesen ist.
Ein Großteil der Werke der klassischen Moderne, der deutschen Expressionisten, der Fauves, der Kubisten und Surrealisten sind ohne die Entdeckung und Kenntnis der afrikanischen und ozeanischen Stammeskunst gar nicht denkbar – Künstler wie Pablo Picasso oder Max Ernst zitieren in ihrem Werk sogar die eine oder andere afrikanische Maske und Figur aus eigenem Besitz. Ob die schlanken Bronzen eines Alberto Giacometti, die abnormen Körperformen eines Fernando Botero oder die wie geschnitzt wirkenden Portraits eines Amedeo Modigliani – sie alle sind Beispiele für diesen Einfluss, der sich dann auch bei den ’neuen Wilden’, etwa bei A. R. Penck, Walter Dahnoder Helmut Middendorf erneut aufzeigen lässt.

 

 

Der ’Wüterich’ Georg Baselitz mit seinen wenn nicht wild, so doch grob gemalten, häufig auf dem Kopf stehenden Figuren hat eine namhafte, eigene Afrika-Kollektion.

Die in mehr als vier Jahrzehnten entstandene Sammlung von Hans-Leo Petric zeigt einen Querschnitt an Stilen und Themen der großen Bildhauer des schwarzen Kontinents. Von der Geistermaske des Ibo-Volks über den Mumuye-Wächter aus Nigeria, den Trommler der Bembe des Kongo bis zur Affenmaske der in Mali ansässigen Volksgruppe der Dogon, die Sammlung, die einmal 500 Objekte umfasst hat, wird in wechselnden Präsentationen gezeigt. Das eine oder andere Einzelstück wird aber auch in der Galerie während einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Szene gesetzt. Alle Exponate sind käuflich zu erwerben.